Erstmals „City Golf“

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Viel mehr Social Media, aber auch ein „Golffest“ in sechs Schweizer Städten: Das sind die Schwerpunkte der diesjährigen Kampagne „Golf–it’s magic!“.

2016 zielte die Botschaft der Kampagne darauf ab, die Vorurteile rund um das Golfen abzubauen. „Das Image verändert sich nicht sehr rasch, aber der Ansatz zum Start war sicher richtig“, sagt ASG-Generalsekretärin Barbara Albisetti. Nun setzt der Verband einen neuen Schwerpunkt: Man möchte klare Zielgruppen möglichst konkret ansprechen: Frauen, Paare über 40 Jahre, Familien, Jugendliche, ehemalige Sportler und Expats.
Beispielsweise werden bei der Zielgruppe der Frauen der soziale Aspekt des Golfspielens, der positive Einfluss auf die Gesundheit und die Tatsache, dass man im Familienkreis spielen kann, hervorgehoben. Diese Botschaften werden insbesondere in klassischen Frauenzeitschriften erscheinen. Deshalb werden auch an mehreren  „Golf4Press“-Tagen Journalistinnen und Journalisten aus der ganzen Schweiz eingeladen, die sich bisher nicht mit Golf befasst haben.
Zusätzlich wird dieses Jahr ein klares Schwergewicht auf Social Media gesetzt. „Hier haben wir das grösste Potenzial, uns zu verbessern, zudem sind solche Aktivitäten klar messbar“, erläutert Barbara Albisetti. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, interessante Inhalte auf Facebook und Instagram, sowie auf einem Blog (magicgolf.ch), zu verfassen. Alle Facetten des Golfspielens werden via Videos, Fotos, Zahlen & Fakten, Tutorials etc. angesprochen.
Das soll das Interesse von Neugierigen wecken, gleichzeitig ist der Inhalt auch für begeisterte Spieler gedacht. Begeisterte Golfer sind die besten Botschafter für den Sport: sie können ihre schönen und magischen Momente auf und neben dem Platz auch auf der Facebook-Seite „Association Suisse de Golf“ erzählen. Die bestehende Internetseite „magicgolf.ch“ wurde ebenfalls angepasst und steht ab sofort in neuer Frische zur Verfügung.
 
 „City Golf“ in sechs Städten
Golf ist aber natürlich kein „virtuelles“ Spiel. Um den Einstieg zu erleichtern, organisiert die ASG diese Saison erstmals eine Art „Tour de Suisse“. „Golf soll in mindestens sechs Städten an einem möglichst belebten Ort ausprobiert werden können“, erläutert Barbara Albisetti die Idee. Die vorgesehenen Städte sind Bern, Chur, Luzern, Montreux, Sion und St. Gallen. Barbara Albisetti erhofft sich überall ein grosses „Fest für Golf“ mit einem entspre­chenden Rahmenprogramm. „Wir gehen zu den Leuten auf die Strasse und geben der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, unkompliziert und spontan die Schläger zu schwingen.“ Das passiert mit echten Golfschlägern und Bällen, zudem soll jeweils ein Putting-Grün (aus Kunstrasen) zum Ausprobieren aufgebaut werden.
Die ASG organisiert die „Tour de Suisse“ 2017 erstmals, geplant sind aber weitere Ausgaben in den nächsten Jahren. Klar gehe das nur zusammen mit den Clubs, die weiterhin Tage der offenen Türen durchführen und so hoffentlich möglichst viele Interessierte auf den echten Rasen bringen. Die Erfahrung habe aber auch gezeigt, dass die Leute nach dem ersten „Schnuppern“ noch weiter betreut werden müssen. „Hier zählen wir auf die Zusammenarbeit mit den Clubs; wir benötigen noch mehr Feedbacks von den Teilnehmern," räumt Barbara Albisetti ein.